Die Albert-Schweitzer-Schule ist eine Schule mit den Förderschwerpunkten Lernen und emotionale und soziale Entwicklung.
Derzeit besuchen rund 70 Schülerinnen und Schüler unsere Schule und werden von zehn Kolleginnen und Kollegen in den Klassen 1-10 unterrichtet. Die Beförderung der Lernenden übernimmt das Busunternehmen Dornburg Reisen, indem sie diese an wohnortnahen Haltestellten abholen und entsprechend wieder nach Hause bringen.
Unser Team wird zudem von acht Teilhabeassistentinnen ergänzt, die die Kinder und Jugendlichen im täglichen Lernen unterstützen.
Unseren Auftrag sehen wir darin, die Stärken der Kinder in den Fokus zu rücken und bestmöglich auf die individuellen Bedürfnisse einzugehen.
Schülerinnen und Schüler mit den Förderschwerpunkten Lernen können den berufsorientierten Abschluss und die Schülerinnen und Schüler im Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung können den (qualifizierten) Hauptschulabschluss erwerben. Anschließend können die Lernenden eine der umliegenden Berufsschulen aufsuchen. Zu diesen zählen die Adolf-Reichwein-Schule sowie die Friedrich-Dessauer-Schule in Limburg.
Zu unseren Projekten zählen u.a.:
• Entwicklungstherapie / Entwicklungspädagogik (ETEP)
• Schulhund
• Boxen macht Schule
• Kreismusikschule
• Mut(h)iger sein – Resilienz- und Selbstbehauptungstraining
• Limburger Modell
Da unsere Schule viele Schülerinnen und Schüler im Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung beschult, unterrichten unsere fachlich ausgebildeten Lehrkräfte nach dem Konzept ETEP.
Die Entwicklungstheorie / Entwicklungspädagogik (ETEP) stellt ein Fördermodell für Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten bereit, in dem die Diagnose des sozial und emotionalen Entwicklungsstandes, der Unterricht, die Kind-Umfeld-Arbeit sowie die Evaluation eng miteinander verzahnt sind und den Blick auf die Stärken der Schülerinnen und Schüler richtet und diese in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung unterstützt.
In diesem Rahmen wird mittels des entwicklungspädagogischen Lernziel-Diagnose-Bogens (ELDiB) eine Einschätzung des sozialen und emotionalen Entwicklungsstandes vorgenommen, individuelle Förderziele definiert, Fördermaßnahmen eingerichtet und Fortschritte gemessen.
Der Entwicklungspädagogische Unterricht (EPU) ist die schulbezogene Umsetzung der Grundsätze von ETEP. Dieser folgt der Entwicklungslogik, fördert die sozial-emotionalen Kompetenzen und schafft Bewusstsein dafür, welche Grundannahmen im Unterricht gewährleistet sein sollten, um angemessene Verhaltensweisen zu fördern.
Die Grundannahmen, nach denen sich unser Unterricht gestaltet sind:
Das Ziel unserer Arbeit ist es, Entwicklungsrückstände im emotionalen und sozialen Bereich aufzuarbeiten und so eine erfolgreiche Teilhabe am schulischen Leben zu ermöglichen.